Kurz-Portraits

„Diabetes bewegt uns….“ unter anderem zur Gemeinsamkeit!

Als Dachverband präsentieren wir uns offen, transparent und unabhängig.

Unser Ziel ist es, Selbsthilfeorganisationen, Verbände, Gruppen, die sich den Thema Diabetes, deren Folge- oder Begleiterkrankungen widmen zusammen zu führen, um Forderungen gegenüber der Politik, den Kostenträgern und Leistungserbringern  gemeinsam zu formulieren und durchzusetzen.

Oberste Priorität hat für uns das Wohl der Betroffenen. Um eine flächendeckende und die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes verbessernde Versorgung zu erreichen, müssen alle Akteure der Diabetesszene mit einbezogen werden.

Wir streben eine Vertrauensvolle Zusammenarbeit, auf der Ebene des Respektvollen Umgangs miteinander an und freuen uns auf möglichst viele Mitstreiterinnen und Mistreiter, um „gemeinsam mehr zu erreichen“.

Der Vorstand

Vorsitzender Dr. rer. oec. Dipl. Math. Klaus-D. Warz

Dr. Klaus-D. Warz

Seit 1971 Typ-1-Diabetiker,
seit 2011 im Vorstand des Deutschen Dia­betiker Bunds, Landesverband Thüringen, jetzt Diabetiker Thüringen,
seit 2015 der 1. Vorsitzende Diabetiker Thüringen.

Warum engagiere ich mich ehrenamtlich für Menschen mit Diabetes?

Mit großem Respekt schätze ich das kompetente Engagement der Menschen in der Selbsthilfe, ohne deren uneigennützige Arbeit uns in der Gesellschaft etwas Wichtiges fehlen würde.
Mit persönlichem Herzblut möchte ich mich der Sache der betroffenen Menschen widmen und die Deutsche Diabetes Diabetes Föderation (DDF) zu einem starken und in der Gesundheitspolitik wahrnehmbaren Selbsthilfe-Verband entwickeln.

Stellvertretender Vorsitzender Matthias Nieft

Dipl. Medienwirt, Projektleiter
seit 1999 Typ-1-Diabetiker,
seit 2019 im Vorstand der Deutschen Diabetes Föderation e. V.

Warum ich mich hauptamtlich engagiere:

Nur ein verschwindend geringer Teil der allein in Deutschland über sieben Millionen Diabetiker sind organisiert, wodurch sie in Politik und Gesellschaft nur unzureichend Gehör finden. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, dieses Potenzial zu nutzen und dabei zu helfen, den Betroffenen eine lautere Stimme bei der Durchsetzung ihrer Interessen zu verleihen.

Vorstandsmitglied Ressort Kinder – Jugend und Familie Jutta Katgely

Jutta Katgely

Staatlich anerkannte Praxisanleiterin in der Krankenpflege, Diabetes-Pflegefachkraft DDG;
Tochter mit 10 Jahren an Diabetes erkrankt;
ehrenamtlich tätig für den Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher (BdKJ) seit 2000.

Warum ich mich ehrenamtlich engagiere:

Nach der Erkrankung meiner Tochter stand ich nach der Krankenhausentlassung ganz allein da, kam durch Zufall an die Adresse des BdKJ, von dessen Seite ich sehr viel Unterstützung erfahren habe.
Die Hilfe, die ich erfahren hatte, wollte ich dann auch weitergeben, so dass ich mich in dieser Selbsthilfegruppe bis heute ehrenamtlich engagiere.
Im Vorstand der DDF werde ich meine Erfahrungen gern einbringen, um Kindern und Jugendlichen mit Diabetes und deren Familien zur Seite zu stehen.

Vorstandsmitglied Ressort Finanzen Sarah Porschen

Master of Arts BWL/HR (FH),
Medizinisch-Technische-Radiologie-Assistentin,
Seit 1987 an Diabetes Typ 1 erkrankt.

Seit 2014 in der SHG Urberach tätig,
2016 – 2017 stellv. Schatzmeisterin Diabetiker Hessen e.V. (DHE),
2018 – März 2019 stellv. Landesvorsitzende DHE,
Seit April 2019 kommissarische und ab Oktober 2019 Landesvorsitzende DHE,
Seit November 2019 Vorstandsmitglied Ressort Finanzen bei DDF.

Warum ich mich ehrenamtlich engagiere:

Nachdem ich viele Jahre kaum ein Augenmerk auf den Diabetes gelegt hatte, wurde mir nach meinem Erstkontakt zur Selbsthilfegruppe klar, dass es nicht nur darum geht, dankend Informationen zu konsumieren, sondern auch darum, sich ehrenamtlich zu engagieren. Jeder Mensch kann etwas besonders gut. In meinem Fall ist es Organisationsentwicklung, Kommunikation und Finanzen. Diese Fähigkeiten wollte ich dem Landesverband durch meine übernommenen Ämter zuteilwerden lassen. Durch ein wachsendes Netzwerk und die Tätigkeiten im LV hat mich mein Weg zu DDF geführt. Hier habe ich eher die gemeinsame politische Stimme und die bundeslandweite Präsenz von organisierter Selbsthilfe gesehen, die ausgebaut und gestärkt werden sollte.
Auch bei der Tätigkeit im DDF-Vorstand möchte ich meine Fähigkeiten einbringen und mich für eine Stärkung der deutschlandweiten Patientenstimmen einsetzen.

Vorstandsmitglied Ressort Projekte Diabetes und Folgeerkrankungen Barbara Dvorak

Barbara Dvorak

Seit früher Kindheit Typ 1-Diabetikerin und seit 1997 mit einer starken Sehbeeinträchtigung durch die Diabetische Retinopathie konfrontiert. Aus der Problematik „starke Sehbehinderung und Diabetes“ folgte eine notwendige Auseinandersetzung mit vielen weiteren Problemen.

Hier war die Selbsthilfe in den Bereichen Diabetes und Augen durch die kompetente Unterstützung sozusagen lebensrettend. Weder Krankenhaus, noch Ärzte noch Fachberater können so auffangen und das schwarze Loch, in das man nach manchen, nicht erwarteten Erfahrungen fällt, überbrücken, wie die betroffenen Mitstreiter in der Selbsthilfe.

Hier läuft alles zusammen: Kompetenz und Wissen, Erfahrung, Menschlichkeit, Interesse, gegenseitige Unterstützung, Geselligkeit und Spaß.

Ich kämpfe für die Selbsthilfe, weil hier Menschen zuhören und durch ihre eigenen Erfahrungen und Betroffenheit wirkliche Hilfe bieten können. Weiterhin ist es wichtig, dass die Umsetzung von Neuerungen und Verbesserungen von einer großen Zahl Betroffener eingefordert werden.
Es ist wichtig, Patienetenvertreter aus und in der Selbsthilfe zu gewinnen und zu einigen.

Ich träume von einer großen einigen Diabetes-Selbsthilfe, die durch ihre Kompetenz und Stärke notwendige Ziele erreicht!

Geschäftsführer Manfred Flore

manfred-flore

  • Jahrgang 1952, verheiratet. 3 Kinder, 1 Enkelin
  • gelernter Kaufmann
  • 25 Jahre in als Geschäftsführer und Berater in sozialen Betrieben und Verbänden
  • 6 Jahre Bürgermeister
Ehrenamtliche Tätigkeiten:
  • 20 Jahre Kommunalpolitiker,
  • 3 Jahre ehrenamtlicher Richter am Hess. Verwaltungsgerichtshof,
  • 4 Jahre Präsidiumsmitglied DRK-LV Hessen,
  • Aktivitäten in verschiedenen Vereinen
Warum ich mich ehrenamtlich engagiere:

…, weil ein breites Wissen über die gesundheitlichen Einschränkungen ein selbstverantwortliches Handeln im Umgang mit der Krankheit fördert.

Assistentin des Geschäftsstellenleiters Elisabeth Koehler

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Seit 2003 selbstständig mit einem Unternehmen für Büroservice.

Verfügt über langjährige Erfahrung in der Organisation von Büroabläufen, Pflege von Kundenmanagement-Systemen und Dateien (z.B. Telearbeit), Vorbereitung und Organisation von Tagungen und Begleitung im Tagungsservice.

Seit 10 Jahren tätig für Selbsthilfevereine und Organisationen für Diabetiker und daher mit den spezifischen verwaltungstechnischen Erfordernissen und dem Umgang mit Diabetikern bestens vertraut.

Pressekontakt Elke Spaeth

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„Die hohe Bedeutung der Prävention von Diabetes und die Früherkennung müssen, neben vielen anderen Punkten rund um Diabetes, in unserer Gesellschaft stärker in das Bewusstsein rücken. Die Politik und alle beteiligten Institutionen sind gefordert Verantwortung zu übernehmen und die Signale für eine bessere Gesundheit und nachhaltig gute Lebensqualität endlich auf Grün zu stellen.“

Werdegang

Elke Spaeth studierte in Frankfurt und Mannheim Volkswirtschaftslehe, Politische Wissenschaften und Marketing. Sie arbeitete über 25 Jahre in leitenden Positionen als Expertin für Public Relations, Kommunikation und Marketing, hauptsächlich in der Elektroindustrie und Energiewirtschaft. Jetzt ist sie selbstständige Beraterin mit den Schwerpunkten Strategie und Kommunikation.

Weitere Gründungsmitglieder

Prof. Dr. Hermann von Lilienfeld-Toal

hermann-von-lilienfeld-toal

außerplanmäßiger Prof. Dr.med., Endokrinologe, Gastroenterologe, Diabetologe, ehem. Chefarzt Medizinische Klinik Krankenhaus Gelnhausen,
Mitglied im Deutschen Diabetiker Bund seit 1980,
Landesvorsitzender des Landesverbandes Hessen des DDB seit 2002,
Vorsitzender des wissenschaftlicher Beirats des DDB von 2005 bis2015,
stellvertretender Bundesvorsitzender des DDB von 2007 bis 2015

Warum engagiere ich mich ehrenamtlich für Menschen mit Diabetes, was ist der Grund dafür, dass ich DDF mit gegründet habe?

Ich denke, dass die von Diabetes Betroffenen eine substantielle Vertretung brauchen. Seit Jahren mache ich mich dafür stark, einerseits die Gemeinschaft der Diabetiker mit guten, sachlichen Argumenten in der Auseinandersetzung um die Medikamente und Hilfsmittel zu versehen, auf der anderen Seite Verständnis in der Gemeinschaft der Diabetologen und Diabetesberater/innen für die Position der Betroffenen zu erwirken. Ich freue mich, dass mit der Deutschen Diabetes Föderation nun eine kräftige Organisation entstanden ist, die eine solche adäquate Vertretung ermöglicht.

Jürgen Kleeberg

Jürgen Kleeberg

Dipl. Kulturwissenschaftler

Seit einer Entfernung der Bauchspeicheldrüse 1995 Diabetiker Typ 3c,
seit 1995 Mitglied im Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP),
von 1997 bis 2003 Leiter der Berliner Gruppe des AdP
seit 2003 Vorsitzender des Arbeitskreises der Pankreatektomierten (www.bauchspeicheldruese-pankreas-selbsthilfe.de)

Ich setze mich besonders für Menschen mit dem Diabetes Typ 3c ein, da dieser Typ sehr schwer einstellbar ist, oft zu sehr komplizierten Lebenssituationen führt und leider in der Öffentlichkeit, auch im medizinischen und sozialen Bereich, weitestgehend unbekannt ist.

Die Menschen mit Diabetes brauchen einen Verband, der sie bei der Bewältigung der Krankheit aufgrund eigener Erfahrungen wirksam unterstützt. Nur ein solcher Verband kann alle vorhandenen medizinischen und sozialpolitischen Ressourcen zusammenführen.

Im AdP sind ca. 75 Prozent aller Mitglieder an Diabetes erkrankt aufgrund einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse. Im Rahmen der DDF können wir die Unterstützung für diese Menschen in guter Qualität leisten.

Jutta Bürger-Büsing

Jutta Bürger-Büssing

Präsidentin des Bundes diabetischer Kinder und Jugendlicher,
Präsidentin des Deutschen Diabetiker Verbandes (www.bund-diabetischer-kinder.de/html/ueber_uns.html)

Der Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher (BdKJ) setzt sich seit 1974 für die berechtigten Belange der an Diabetes mellitus Typ 1 erkrankten Kinder und deren Familien ein. Sich als Einzelorganisation in wichtigen Gremien Gehör zu verschaffen, gestaltet sich in der heutigen Zeit recht schwierig. Besonders durch die große Anzahl der Menschen, die an einem Typ-2-Diabetes leiden, wir sprechen mittlerweile von ca. 6 Millionen, geraten Familien, die ein diabetisches Kind haben, nicht so in den Fokus, wie es die Erkrankung im Alltagsleben erfordert. Die Zahl der Neuerkrankungen unter den (Klein-)Kindern steigt ebenfalls stetig an und eine flächendeckend gute medizinische und psychosoziale Betreuung ist leider nicht gegeben. Hier gibt es noch viel Handlungsbedarf, um betroffenen Familien das Leben mit dem ständigen Begleiter „Diabetes“ zu erleichtern und den Kindern dieselben Möglichkeiten zu eröffnen wie ihren stoffwechselgesunden Freunden.

Unsere Aufgabe in der Selbsthilfe sehen wir u.a. darin, betroffene Menschen mit unseren Erfahrungen zu unterstützen, sie zu informieren, zu schulen (in Kooperation mit Diabetologen und Diabetesberater/innen) und sie auf ihrem Weg ein Stück zu begleiten. Wir müssen Betroffene dort abholen, wo sie stehen, und nicht warten, bis sie auf uns zugehen.

In der Gemeinschaft entsteht aus dem Ich- ein Wir-Gefühl – dieses Prinzip, ein WIR zu schaffen, hat den Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher dazu bewogen, sich in der Dachorganisation „Deutsche Diabetes Föderation“ zu organisieren und sich mit Menschen, Organisationen, Selbsthilfegruppen und dergleichen zu vereinen, um für jeden einzelnen an Diabetes erkrankten Menschen einen „Nutzen“ zu erzielen.

Aus unserer Sicht ist der Zusammenschluss vieler, die sich mit den multiplen Problemen bei Bestehen einer Diabeteserkrankung befassen, dringend notwendig. Dies gibt uns allen eine bessere Chance, unser wichtigstes Bestreben, eine in jeder Hinsicht bessere Lebenssituation für die Betroffenen zu schaffen, erfolgreich umsetzen.

Wir freuen uns sehr auf die Arbeit mit allen Akteuren in der neu gegründeten Deutschen Diabetes Föderation zum Wohle aller Betroffenen, getreu dem BdKJ-Motto: „Gemeinsam ist besser als einsam“.

Arnfred Stoppok

arnfred-stoppok

Als Gründungsmitglied der Deutschen Diabetes Föderation e.V. war es mir von Beginn an eine Herzensangelegenheit, auch in meinem Bundesland Niedersachsen eine unserem Dachverband angeschlossene Gliederung zu etablieren. Auf einer außerordentlichen Landesdelegiertenversammlung am 1. Oktober diesen Jahres konnte dieses Vorhaben endlich abgeschlossen werden: Aus dem Landesverband des Deutschen Diabetiker Bundes Niedersachsen heraus wurde ein Anschluss an die Föderation mit überwältigender Mehrheit beschlossen.

Ab Januar 2017 werden die Interessen von Diabetikerinnen und Diabetikern in Niedersachsen unter dem Namen „Diabetiker Niedersachsen e.V.“ künftig mit der gebotenen Vehemenz in Politik und Medizin vertreten werden. Als Landesverband sind wir gut aufgestellt. Wir verfügen über gute Kontakte in die Landespolitik ebenso wie in die Fachmedizin. Wir werden künftig besser spezifische Hilfen an Betroffene vermitteln können, indem wir den Netzwerkcharakter ausbauen und die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren.

Bereits vor der Gründungsversammlung der Föderation im Juni 2016 in Fulda konnte ich mich in vielen Gesprächen mit den Gründern von der Fach- und Sachkompetenz überzeugen, die der neuen Organisation nun künftig zur Verfügung steht. Dies war die Initialzündung für mein weiteres Engagement auf der Landesebene. Wir als Betroffene brauchten dringend eine zeitgemäße und schlagkräftige Dachorganisation, die die verschiedenen Akteure zusammenführt und den Nutzen für alle Mitglieder erhöht.

Mit einer feinmaschigen Vernetzung und einer zeitgemäßen Präsentation unserer Arbeit in der Öffentlichkeit werden wir unsere Belange auf der großen politischen Bühne in Zukunft besser vertreten können und damit für die Verbesserung der Lebens- und Versorgungsqualität aller Diabetikerinnen und Diabetiker sorgen. Sowohl das Fundament als auch das Dach sind nun gebaut, es wird Zeit das Richtfest zu feiern und unser neues Haus lebenswert einzurichten.


Arnfred Stoppok
Medien & Eventmanager
3. Landesvorsitzender Deutscher Diabetikerbund Landesverband Niedersachsen e.V.

Die Verbände

Der Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP) e.V.

Logo des AdP

Der Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP) e.V. hilft Menschen in den schwierigen und vielfältigen Situationen nach einer Operation an der Bauchspeicheldrüse. Ziel und Zweck des Vereins ist die Förderung der Gesundheit und die Rehabilitation von partiell und total Pankreasoperierten nach Krebserkrankungen sowie der Menschen, die an anderen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse leiden. Das Motto des AdP lautet „Hilfe durch Selbsthilfe“.

Jährlich erkranken inzwischen mehr als 16.000 Menschen an einem Tumor der Bauchspeicheldrüse. An einer chronischen Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) erkranken in Deutschland schätzungsweise rund 65000 Menschen.

Gegründet wurde der Arbeitskreis der Pankreatektomierten 1976 in Heidelberg. Neben den selbst Betroffenen erklärten sich von Anfang an Ärzte und Diätassistentinnen zur Mitarbeit bereit. Seit 1979 ist der AdP ein eingetragener Verein. Im Laufe der vergangenen Jahre hat der AdP mit der Hilfe von Ärzten verschiedener Disziplinen, Ernährungswissenschaftlern, Psychologen und Sozialexperten ein gut funktionierendes System der Hilfe nach einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse entwickelt, das allseitig Anerkennung findet.

 Aus unserem Programm:
  • AdP – Bundestreffen mit Vorträgen, Diskussionsgruppen und Einzelberatungen in regelmäßigen Abständen
  • Regelmäßig Regionaltreffen, Arzt/Patiententreffen und Tage der Bauchspeicheldrüse vor Ort in Zusammenarbeit mit medizinischen Zentren für Pankreaserkrankungen
  • Ein Handbuch des AdP für jedes Mitglied als Loseblattsammlung mit jährlicher Aktualisierung
  • Zt.60 Regionalgruppen in allen Bundesländern Deutschlands als Ansprechpartner vor Ort
  • Experten für sozial-rechtliche Fragen stehen zur Verfügung
  • Mitglieder des wiss. Beirates stehen für individuelle Beratungen zur Verfügung
  • Vielfältige Informationen und Broschüren zur Unterstützung für alle Menschen, die an der Bauchspeicheldrüse erkrankt sind, werden angeboten
  • Der AdP übermittelt aktuelle Informationen über seine Homepage, die auch ein offenes Diskussionsforum anbietet
  • Die Bundesgeschäftsstelle in Bonn ist Ansprechpartner für alle Betroffenen und Interessenten
  • Aktive Mitwirkung im Haus der Krebs-Selbsthilfe in Bonn.
Zu folgenden Problemen werden wir hauptsächlich angesprochen:
  • Ernährungsfragen nach einer OP und bei anderen Erkrankungen der Drüse
  • Überwindung des Gewichtsverlustes
  • Zur Einnahme von Pankreasenzympräparaten
  • Zur Nachsorge-Chemo-REHA-alternative Behandlungen und Rentenfragen, bzw. Fragen zum Behindertenrecht
  • Informationen über Ärzte, Kliniken, REHA-Einrichtungen
  • Der Wunsch, mit Gleichbetroffenen in Kontakt zu kommen
 Unsere Anschrift:

Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V.
Haus der Krebs-Selbsthilfe, Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
Tel. :  0228/33889-251/252
Fax.: 0228/33889-253
E-Mail:bgs@adp-bonn.de
Internet: www.adp-bonn.de

Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher e.V. (BdKJ)

Logo des BDKJ

Der Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher wurde 1974 von Dr. Dr. med. h.c. Heinz Bürger-Büsing und dessen Ehefrau Rosel gegründet. Bei deren jüngster Tochter war im Alter von 2 Jahren Diabetes diagnostiziert worden.

Das Ziel war es einerseits, den betroffenen Eltern bei sozialen, medizinischen und psychologischen Fragen hilfreich beistehen zu können. Andererseits sollte den „kleinen Patienten“ durch Aufklärung, Schulungen unterschiedlicher Art, gemeinsamen Unternehmungen sowie Information der Öffentlichkeit und insbesondere der Kindergärten und Schulen ein möglichst unbeschwertes Leben ermöglicht werden.

Aufgaben und Ziele des Verbandes:

Unter dem Motto: „Miteinander leben – voneinander lernen“ ist es dem BdKJ ein Bedürfnis, sich für eine optimale Betreuung und Integration stark zu machen, durch Wissensvermittlung in Theorie und Praxis, Stärkung von Selbstbewusstsein, Selbstverantwortung und Motivation des betroffenen Kindes einerseits sowie durch Schulung und Aufklärung des sozialen Umfeldes andererseits.

Eine der zentralen Aufgaben des Bundes diabetischer Kinder und Jugendlicher ist die intensive Schulung der an Diabetes mellitus erkrankten Kinder und deren Familien. Mehrmals im Jahr finden Seminare (Erlebnisschulungen) mit oder ohne Begleitperson statt.

Ein wichtiges Anliegen ist uns darüber hinaus die persönliche Betreuung von und in Familien. Die Mitarbeiter des BdKJ stehen den Eltern nach Diagnosestellung beim täglichen Umgang mit der Erkrankung und den daraus entstehenden Problemen zur Seite – telefonisch oder persönlich.

  • Bei Problemen oder Fragen Ihres Kindes in Kindergarten und Schule
  • durch diabetesbezogenen Informationen an öffentlichen Stellen
  • durch Unterstützung bei Durchsetzung des Schwerbehindertenstatus
  • durch psychologischen Beistand und ein „offenes Ohr“ (direkte Ansprechpartner  für Jugendliche, die aufgrund ihres Diabetes Probleme mit sich selbst oder ihrer Umwelt haben.
  • Abbau von Vorurteilen in der Öffentlichkeit durch Veranstaltungen
  • Informationen über Neues, Wissenswertes und Zukunftsweisendes in der Diabetologie durch das 4x jährlich kostenlos an die Mitglieder versandtes Fachjournal „Diabetes aktuell/Hallo-Du auch“. Die „bunten Kinderseiten“ richten sich hierbei direkt an die Kinder und Jugendlichen und fordern sie zur aktiven Mitgestaltung auf.
  • Unterstützung in Erziehungsfragen (tripleP) besonders „Diabetes und Pubertät“
  • Unterstützung betroffener Familien (auch insbesondere Asylanten)

Der BdKJ hat vor allem präventive Aufgaben und Pflichten in den Vordergrund gestellt, um einerseits für die Zukunft eine Verringerung des menschlichen Elends zu erreichen und andererseits enorme personelle sowie materielle Kosten einzusparen. Als grundsätzliches Ziel gilt: die anhaltende Verbesserung der gesundheitlichen Situation und das Erreichen eines „normalen“ Lebens hinsichtlich Lebensqualität und Lebensdauer.

Betreuung durch spezialisierte Personen und Teams

Der kindliche Diabetes stellt hierbei besondere Anforderung an uns, denn wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche mit Diabetes durch Personen und Teams betreut und behandelt werden, die sowohl auf Diabetes als auch auf die Behandlung von Kindern spezialisiert sind. Des Weiteren müssen Familien mit einem diabetischen Kind die bestmögliche soziale, ökonomische und emotionale Unterstützung erhalten.

Hintergrund:

In der DCCT (Diabetes Control and Complications Trial) wurde belegt, dass durch eine gute Stoffwechselführung (bei qualitativ hochwertiger, intensiver Behandlung) mit nahe-normoglykämischen Blutzuckerwerten eine normale Lebenserwartung bei fast uneingeschränkter Lebensqualität erreichbar ist.

Eine unzureichende Stoffwechselkontrolle und -einstellung hingegen führt unvermeidlich zur Frühinvalidisierung durch Sekundärkomplikationen. Die sich ergebenden erheblichen sozioökonomischen Kosten können durch eine verbesserte Betreuung gesenkt werden.

Diese große Herausforderung unseres Gesundheitssystems beinhaltet – neben der engmaschigen, qualifizierten ambulanten Betreuung – auch die intensive Schulung der kleinen Patienten, deren Eltern sowie der Betreuungspersonen im sozialen Umfeld des Kindes.

Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher e.V.
Jutta Bürger-Büsing
Hahnbrunner Str. 46
67659 Kaiserslautern
E-Mail: kontakt@mein-bdkj.de
Tel. : 0631/76488
Fax.: 0631/97222

DBW Diabetiker Baden-Württemberg e.V.

Logo Diabetiker-Baden-Württemberg

Gemeinschaft ist unsere Stärke!

Wir, die Diabetiker Baden-Württemberg e.V. (DBW) sind eine starke Gemeinschaft.  Wir sind stark, weil Sie bei uns Mitglied sind und wir sind stark für Sie.

Unser oberste Ziel ist es, Ihnen das Leben mit Ihrem Diabetes so unkompliziert wie möglich zu  machen. Sie sollen – weitestgehend uneingeschränkt – am Leben teilhaben können. Ihr Leben soll für Sie lebenswert sein, bzw. bleiben. Sie dürfen immer das Gefühl haben, nicht alleine zu sein und Immer spüren, dass wir Ihnen den Rücken stärken. Sei es bei den sozialen, rechtlichen, versicherungstechnischen  oder medizinischen Fragen rund um Ihre Erkrankung, oder die persönliche Beratung.

Nähe ist uns wichtig

Unsere Fachleute und Ressortleiter im Vorstand sind gerne persönlich für Sie da. Wir haben den Anspruch in jeder Region Baden-Württembergs, gleich um die Ecke, für Sie Ansprechpartner zu haben. Die Leiter unserer über 150 Selbsthilfegruppen, unsere Regionalvertreter oder unsere Diabetes-Begleiter haben immer ein offenes Ohr. Sie werden überrascht sein, wieviel Neues Sie bei unseren Gruppentreffen erfahren. Selbst alte Hasen können so ihren Diabetes-Alltag noch entspannter angehen.

Natürlich sind wir auch für Angehörige da, sowie für alle Rat- und Hilfesuchenden. Auch wer gar keinen Diabetes hat und der Erkrankung vorbeugen will, ist bei uns richtig. In unzähligen Projekten machen wir uns für Prävention stark. Dazu haben wir Kontakt zu vielen Organisationen, auch zur Landespolitik. Bei dem neu eingerichteten Fachbeirat Diabetes hat die Kooperation aller Akteure oberste Priorität.

Als Landesverband aktiv in der Deutschen Diabetes Föderation

Die Herausforderungen für uns als gemeinnützigem Verband nehmen immer mehr zu und verändern sich. So ist es heute besonders wichtig auch bundesweit gehört zu werden. Hervorgehoben sei hier die Arbeit in der BAG Selbsthilfe und im G-BA. Dies können wir als Landesverband nicht alleine stemmen. Deswegen haben wir aktiv an der Gründung der Deutschen Diabetes Föderation e.V. i.G. (DDF) mitgewirkt. Dieser neue Dachverband hat seine Wurzel an der Basis. Uns wird es jetzt möglich sein, das ‚gemeinsam sind wir stark‘ Gefühl auch bundesweit zu erleben und zu leben. Gemeinsam können wir noch mehr für Sie tun!

Besuchen Sie unsere Homepage unter: www.diabetiker-bw.de

Der Vorstand der DBW

Der Vorstand des DBW

DTH Diabetiker Thüringen e.V.

Logo Diabetiker Thüringen

Wir über uns

Geschäftsführender Vorstand: Dr. Klaus-Dieter Warz, Dr. Sven Becker, Rosita Mensinger

Am 08. Mai 1990 wurde unser Verband als DDB LV Thüringen e. V. gegründet, Umbenennung Juni 2016, ein Vorstandsteam von 14 Personen leitet den Verband

  • Wir bieten in 63 Selbsthilfegruppen und zwei Elternstammtischen nahezu flächendeckend den idealen Ort für Solidarität, Verständnis sowie Informations- und Erfahrungsaustausch mit Rat und Hilfe zur Bewältigung des Diabetesalltags. Die Adressenlisten mit Kontaktdaten der Selbsthilfegruppen sind in der Geschäftsstelle zu beziehen oder auf unserer Homepage abrufbar. Zur Adressliste der Selbsthilfegruppen
  • Für die Leiter dieser Gruppen werden regelmäßige Mitarbeiterschulungen angeboten.
  • Da oft auch kooperierende Ärzte oder andere Fachberufe an den Gruppentreffen teilnehmen, ist zudem Gelegenheit zum fachlichen Austausch gegeben.
  • Wir beraten Mo bis Fr jeweils von 9 –13 Uhr (und nach Vereinbarung) in der Geschäftsstelle
  • 3 Hotlines bieten Beratung zu unterschiedlichen Themen:
    ▷ Hotline Diabetes-Lotse jeden Dienstag 18–20 Uhr +49 (0) 361 54 157 447
    ▷ Experten Hotline (Diabetologe) jeden ersten Dienstag im Monat 18–19 Uhr +49 (0) 0361 66 027 414
    ▷ Kinder/Jugend/Eltern-Hotline jeden ersten Dienstag im Monat 18–19 Uhr +49 (0) 361 51 876 953
  • 31 Diabetes-Lotsen stehen beratend zur Verfügung, zum Teil mit regelmäßigen Sprechzeiten in den folgenden Kliniken:
    ▷ Sophien- u. Hufeland-Klinikum Weimar
    ▷ Uni-Klinikum Jena
    ▷ HELIOS Klinikum Erfurt
  • die Lotsen-Liste ist auf unserer Homepage www.diabetiker-th.de unter „Beratung“, Link „Kontaktdaten Diabeteslosen“ abrufbar . Zur Lotsen-Liste
  • unsere Projekte „Diabetes im Klassenzimmer“ und „ZUsammenKUNFT – Familienwochenende für Familien mit Diabetes“ richtet sich an Kinder/Jugendliche, Familien und Lehrer/Erzieher und werden intensiv genutzt
Kontakt

Diabetiker Thueringen e.V.
Waldenstraße 13a 99084 Erfurt
Tel: +49 (0) 361 7 314 819
Fax: +49 (0) 361 7 891 833
E-Mail: info@diabetiker-th.de
www.diabetiker-th.de

Der Vorstand der DTH

Der Vorstand der DTH

DHE Diabetiker Hessen e.V.

Seit dem 1. Januar 2017 sind die Diabetiker Hessen e.V. (ehemals: Deutscher Diabetiker Bund Landesverband Hessen) Mitglied bei der Deutschen Diabetes Föderation e.V.

Der aktuelle Vorstand mit Geschäftsführung besteht aus (von links oben nach rechts unten): Sarah Porschen, Landesvorsitzende; Kurt Becker, 1. stellv. Landesvorsitzender u. Schriftführer; Chrsita Andreas, 2. stellv. Vorsitzende u. Beauftragte Soziales; Birgit Heuser, Geschäftsführung; Erich Koch, Schatzmeister; Karl-Heinz Stieber, stellv. Schatzmeister; Claudia Roth, Beauftragte Kinder und Jugendliche; Christiane Leludas, stellv. Beauftragte Kinder und Jugendliche.

Das tatkräftige Team steht für die Belange und Interessen ihrer Mitglieder und Interessierten in Hessen ein.

Der Vorstand von DHE

von links oben nach rechts unten: Sarah Porschen, Kurt Becker, Chrsita Andreas, Birgit Heuser, Erich Koch, Karl-Heinz Stieber, Claudia Roth, Christiane Leludas

DNDS Diabetiker Niedersachsen e.V.

Als Gründungsmitglied der Deutschen Diabetes Föderation e.V. war es mir von Beginn an eine Herzensangelegenheit, auch in meinem Bundesland Niedersachsen eine unserem Dachverband angeschlossene Gliederung zu etablieren. Auf einer außerordentlichen Landesdelegiertenversammlung am 1. Oktober diesen Jahres konnte dieses Vorhaben endlich abgeschlossen werden: Aus dem Landesverband des Deutschen Diabetiker Bundes Niedersachsen heraus wurde ein Anschluss an die Föderation mit überwältigender Mehrheit beschlossen.

Ab Januar 2017 werden die Interessen von Diabetikerinnen und Diabetikern in Niedersachsen unter dem Namen „Diabetiker Niedersachsen e.V.“ künftig mit der gebotenen Vehemenz in Politik und Medizin vertreten werden. Als Landesverband sind wir gut aufgestellt. Wir verfügen über gute Kontakte in die Landespolitik ebenso wie in die Fachmedizin. Wir werden künftig besser spezifische Hilfen an Betroffene vermitteln können, indem wir den Netzwerkcharakter ausbauen und die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren.

Bereits vor der Gründungsversammlung der Föderation im Juni 2016 in Fulda konnte ich mich in vielen Gesprächen mit den Gründern von der Fach- und Sachkompetenz überzeugen, die der neuen Organisation nun künftig zur Verfügung steht. Dies war die Initialzündung für mein weiteres Engagement auf der Landesebene. Wir als Betroffene brauchten dringend eine zeitgemäße und schlagkräftige Dachorganisation, die die verschiedenen Akteure zusammenführt und den Nutzen für alle Mitglieder erhöht.

Mit einer feinmaschigen Vernetzung und einer zeitgemäßen Präsentation unserer Arbeit in der Öffentlichkeit werden wir unsere Belange auf der großen politischen Bühne in Zukunft besser vertreten können und damit für die Verbesserung der Lebens- und Versorgungsqualität aller Diabetikerinnen und Diabetiker sorgen. Sowohl das Fundament als auch das Dach sind nun gebaut, es wird Zeit das Richtfest zu feiern und unser neues Haus lebenswert einzurichten.


Arnfred Stoppok
Medien & Eventmanager
3. Landesvorsitzender Deutscher Diabetikerbund Landesverband Niedersachsen e.V.

Landesdelegiertenversammlung DDF

Diabetiker Bund Berlin e.V.

Wer wir sind: 

  • die Interessenvertretung von Menschen mit Diabetes
  • der kompetente Ansprechpartner für Sie und Ihre Angehörigen
  • eine große Selbsthilfeorganisation von und für Menschen mit Diabetes

Unser Verein ist Mitglied der Deutschen Diabetes Föderation und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke.
Unser Ziel ist die Förderung der Gesundheit und der Rehabilitation von Diabetikern.
Wir wollen unseren Mitgliedern und allen interessierten Betroffenen hilfreiche Einblicke rund um das Krankheitsbild Diabetes geben.
Nur das richtige Wissen kann dazu beitragen, den Diabetes zu akzeptieren und jedem Diabetiker zu mehr Lebensqualität zu verhelfen.

Wir unterstützen gemeinsam mit anderen Diabetikerorganisationen die Umsetzung der von der Politik beschlossenen nationalen Diabetesstrategie und die Facharztausbildung „Diabetologe“, zur praxisnahen Behandlung der Diabetiker.

Was wir bieten: 

  • Erfahrungsaustausch mit anderen Diabetikern
  • regelmäßige vereinseigene Veranstaltungen
  • persönliche Beratung für Mitglieder durch unsere Diabetes Guides sowie in ausgewählten Bereichen des Sozialrechts, Arbeitsrechts und Schwerbehindertenrechts durch unsere Sozialreferenten
  • Anschriften und Termine von Diabetesveranstaltungen und Gesundheitstagen in Berlin und bundesweit
  • den Versicherungsdienst für chronisch Kranke und behinderte Menschen

Als Mitglied erhalten Sie ohne Zusatzkosten die monatlich erscheinende Zeitschrift Diabetes-Journal.
Darüber hinaus gibt es Informationsmaterial zu speziellen Themen.
Weiterhin finden Sie bei uns Informationen zur Organisation des Verbandes, zu Veranstaltungen, zu unseren Selbsthilfegruppen sowie zu vielfältigen Themen rund um den Diabetes.
Hier können sich Diabetiker, Angehörige, Eltern betroffener Kinder und Interessierte einfach und schnell informieren. www.diabetikerbund-berlin.org

Vereinszweck:

Entsprechend seiner Satzung verfolgt der Diabetiker Bund Berlin e. V. ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Wohlfahrtszwecke.
Die Ziele des Vereins sind parteipolitisch und konfessionell neutral.
Grundlage seiner Arbeit ist sein Bekenntnis zum demokratischen Rechtsstaat.
Der Zweck des Vereins ist es, die spezifischen Interessen der in Berlin ansässigen Diabetiker besonders auf medizinischem und sozialem Gebiet zu vertreten und die Gesundheit der Betroffenen zu fördern.

Gemeinnützige Organisationen sind durch die Aktivierung des bürgerschaftlichen Engagements entscheidende Träger unserer Gesellschaft. Der Staat dagegen zieht sich seit Jahren aus den Bereichen, wie Soziales, Kultur und Wissenschaft zurück. Gemeinnützige Organisationen können teilweise diese Lücken füllen, dafür begünstigt der Staat die steuerliche Absetzbarkeit von Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

Kontakt

Diabetiker Bund Berlin e.V.
Schillingstraße 12
10179 Berlin

Telefon: 030/ 278 67 37
Fax: 030/275 91 657
Email: ddbberlin@web.de

Diabetikerbund Hamburg e.V.

Diabetikerbund Hamburg:
Nichts geht über das persönliche Gespräch

Nichts kann den persönlichen Erfahrungsaustausch ersetzen. Natürlich ist das nicht neu, aber es bleibt sinnvoll. Deshalb suchen und pflegen wir vor allem den direkten Kontakt mit unseren Mitgliedern, aber nicht nur mit ihnen, sondern auch mit jenen Betroffenen, die sich – warum auch immer? – nicht organisieren wollen. Auf unseren mittlerweile traditionellen Montagstreffs ebenso wie auf den im letzten Jahr wieder belebten und gut besuchten Stammtischen; auf den Aktionstagen der Gesundheitsämter ebenso wie auf öffentlichen Auftritten in unseren überaus aktiven Ortsteil-Gruppen in Bergedorf, Wandsbek, Schnelsen und Rissen.

Doch der persönliche Erfahrungsaustausch ist leider in den letzten Jahren rückläufig geworden. Betrüblich, denn die persönlichen Erfahrungen vieler Hamburger Aktiver erzählen davon, dass sich der Nutzen regelmäßigen Zusammensitzens nun einmal durch nichts ersetzen lässt. Keine Bange, es geht dabei nicht um Vereinsmeierei, sondern um Erfahrungsaustausch im realen Leben; was übrigens durchaus hilft, auch langfristig mit dem eigenen Diabetes besser zu Recht zu kommen.

Dieser Austausch von Erfahrungen findet bei uns auch in den Montagstreffs statt, wenn mit dem jeweiligen Referenten und dem Moderator durchaus auch kontrovers debattiert wird. Oder an unseren Stammtischen. Aber wir bieten nicht nur Fachvorträge mit Diskussionen an, sondern auch Zusammenkünfte, auf denen wir uns gegenseitig besser kennen und verstehen lernen können. Abseits unserer sonst so intensiven Diabetes-Gespräche. Zum Beispiel anläßlich des 831. Hafengeburtstags in diesem Mai. Auf einer Schifffahrt elbabwärts – mit abendlichem Feuerwerk. Schon 2019, als wir tagsüber dabei waren, war der Ansturm der Begeisterten kaum zu bändigen.

Wie das alles entstand? Die Hamburger Diabetiker-Gruppe entwickelte sich Mitte der 1980er Jahre. Damals nach dem Motto „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott“ bildeten sich in einer Zeit Selbsthilfegruppen für Menschen mit Diabetes, in der es wenige Therapie-Optionen für insulinpflichtige Diabetiker gab – die Therapie wurde damals vom behandelnden Arzt bestimmt. Aus Erzählungen von Betroffenen wissen wir, dass Diabetiker anfangs untereinander Erfahrungen austauschten, bei denen es teilweise um diätetische Strategien aber auch um Veränderungen der Insulin-Therapie ging.

In den letzten dreißig Jahren hat sich die Behandlung insulinpflichtiger Diabetiker geradezu revolutionär verändert. Durch die Entwicklung der Blutzuckermessgeräte zur Selbstkontrolle für Diabetiker veränderten sich auch die Insulin-Therapien. In Schulungen wurde den Betroffenen die Selbststeuerung der täglichen Behandlung vermittelt. Die Einführung Diabetologischer Schwerpunktpraxen, in denen Fachärzte die Betreuung der Diabetiker übernahmen, führte zu einer wesentlich verbesserten Versorgung und damit auch zu einer deutlichen Verringerung von Folgeerkrankungen. Hilfsmittel für die Steuerung des Blutzuckers sind inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Vieles ist für Diabetiker einfacher geworden.

Aber eben nicht alles. Das wollen wir auch am 14. November – am Welt-Diabetes-Tag – auf unserem Hamburger Diabetiker-Tag erklären. Am Programm dafür basteln wir zwar noch, doch die Grundidee steht schon fest: Einerseits wollen wir klassische Vorträge bieten, parallel jedoch ein Barcamp anbieten. Das hat sich, zumindest bei uns im Norden, offenbar schon herum gesprochen. So meldeten sich bereits die so gut wie nicht organisierten Diabetiker aus Mecklenburg-Vorpommern. Sie wollen aber von uns auch lernen, wie man Ortsgruppen und sogar einen Landesverband aufbaut. Und uns vielleicht sogar einen eigenen Programmpunkt für unseren Diabetiker-Tag anbieten. Es bleibt also spannend in Hamburg.

Kontakt

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