Pressemeldung DBW: Diabetesversorgung in Zeiten der Corona Pandemie

Besonders hart sind Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus von der Corona Pandemie betroffen, da sie auf dauerhafte medizinische Versorgung angewiesen sind.

Zur Risikogruppe gehörend, nehmen viele Betroffene aus Angst vor Ansteckung die notwendigen Arzttermine nicht wahr. Wichtige Vorsorge- und Behandlungstermine werden aber nicht nur von Seiten der Patenten, sondern auch von Seiten der Kliniken und Praxen verschoben. Teilweise werden Arztpraxen und Diabetesabteilungen zugunsten der Versorgung von Corona-Patienten umfunktioniert. Dadurch zu spät identifizierte Notfallsituationen, wie schwere Unterzuckerungen, Ketoazidose (Diabetisches Koma), oder ein unbehandeltes diabetisches Fußsyndrom sowieein dauerhaft schlecht eingestellter Blutzucker können mit dramatischen Folgen für die Gesundheit einhergehen. Leider mussten Corona bedingt auch alle Treffen der Diabetiker-Selbsthilfegruppen und die Fachvorträge abgesagt werden. Die Diabetiker vermissen den damit verbundenen Erfahrungsaustausch sehr. Die Selbsthilfegruppenleiter ermuntern die Betroffenen, bei ihren behandelnden Ärzten telefonisch um Termine abseits der separat abgehaltenen Infektionssprechstunden zu bitten.

Mindestens zehn Prozent aller Diabetes Mellitus Typ 2 Diagnosen sind falsch

Diese Grafik wurde bereitgestellt von mytherapyapp.com

Der LADA (Latent Autoimmune Diabetes of the Adult) ist eine Sonderform des Diabetes mellitus, die dem Typ-1-Diabetes zuzuordnen ist. Bei LADA-Betroffenen wird häufig zu Beginn fälschlicherweise ein Typ-2-Diabetes diagnostiziert, da der LADA ähnliche klinische Merkmale wie ein autoantikörper-negativer Typ-2-Diabetes ausweist…. Sie finden mehr unter:

https://diabetesinformationsdienst.de/der-latent-autoimmune-diabetes-mellitus-im-erwachsenenalter-lada/

https://diabetesinformationsdienst.de/latenter-autoimmundiabetes-bei-erwachsenen-haeufig-als-typ-2-diabetes-verkannt/

Menschen mit Diabetes bei der Bewältigung ihres Alltags mit der Krankheit zu unterstützen, ihnen eine Stimme zu geben und deren Interessen zu vertreten, ist das Anliegen der Diabetes-Selbsthilfe. Schon fünfmal haben sich in den letzten Monaten die vier großen Selbsthilfeverbände zum Runden-Tisch-Diabetes getroffen, um ihre Interessen zu bündeln und damit die Anliegen der Diabetikerinnen und Diabetiker wirkungsvoller gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik zu vertreten.

Bitte gehen Sie zur Wahl Liebe Mitglieder, liebe Menschen mit Diabetes, sehr geehrte Damen und Herren, in wenigen Wochen ist die Bundestagswahl. Womöglich wissen Sie schon, wen Sie wählen werden, wer Sie in den kommenden vier Jahren in Berlin vertreten und für Ihre Interessen einstehen soll. Wir Diabetikerinnen und Diabetiker müssen genau hinsehen, welche Parteien […]

Ab sofort können Patienten, Ärzte und Interessierte den neuen NVL-Infodienst des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) abonnieren. Der Infodienst berichtet per E-Mail über neu erschienene Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL), den Start von öffentlichen Konsultationsphasen und die Veröffentlichung ergänzender Materialien zur Implementierung von NVL. Read more

Bitte geben Sie auf der Verordnung die Diagnose und eine kurze Begründung zur medizinischen Notwendigkeit an (i.d.R. reicht hier die Angabe ICT oder Insulinpumpentherapie).

  • FreeStyle Libre wird als Hilfsmittel behandelt.
  • Hilfsmittelverordnungen über FreeStyle Libre werden den Krankenkassen von Abbott grundsätzlich vorab zur Genehmigung vorgelegt, d.h. eine Krankenkasse kann die Kostenübernahme für ein Rezept auch ablehnen.
  • Hilfsmittel belasten nicht Ihr Arzneimittelbudget.

Read more