Pressemeldung DBW: Diabetesversorgung in Zeiten der Corona Pandemie

Besonders hart sind Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus von der Corona Pandemie betroffen, da sie auf dauerhafte medizinische Versorgung angewiesen sind.

Zur Risikogruppe gehörend, nehmen viele Betroffene aus Angst vor Ansteckung die notwendigen Arzttermine nicht wahr. Wichtige Vorsorge- und Behandlungstermine werden aber nicht nur von Seiten der Patenten, sondern auch von Seiten der Kliniken und Praxen verschoben. Teilweise werden Arztpraxen und Diabetesabteilungen zugunsten der Versorgung von Corona-Patienten umfunktioniert. Dadurch zu spät identifizierte Notfallsituationen, wie schwere Unterzuckerungen, Ketoazidose (Diabetisches Koma), oder ein unbehandeltes diabetisches Fußsyndrom sowieein dauerhaft schlecht eingestellter Blutzucker können mit dramatischen Folgen für die Gesundheit einhergehen. Leider mussten Corona bedingt auch alle Treffen der Diabetiker-Selbsthilfegruppen und die Fachvorträge abgesagt werden. Die Diabetiker vermissen den damit verbundenen Erfahrungsaustausch sehr. Die Selbsthilfegruppenleiter ermuntern die Betroffenen, bei ihren behandelnden Ärzten telefonisch um Termine abseits der separat abgehaltenen Infektionssprechstunden zu bitten.

Liebe Mitglieder und Freunde,

wir hoffen, Sie sind alle gesund und wohlauf!

Derzeit machen wir alle eine sehr schwere Zeit durch und müssen auf gewohnte Rituale, gerade jetzt an den Ostertagen, verzichten. Es ist zwar hart, aber all das geschieht zu unserer aller Schutz. Wir hoffen, dass sich die Lage in absehbarer Zeit zumindest stabilisiert, so dass wir wieder nach und nach zur Normalität zurückkehren können.

Wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest im Rahmen des Möglichen und dass Sie gesund bleiben!

Glückliche Gesichter gab es im Januar in Fulda, als die ersten Diabetes Guides DDF ihr Zertifikat entgegennehmen konnten. Hinter ihnen lagen vier Wochenenden intensiver Schulung mit anspruchsvollen Inhalten.

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Die gemeinsame Initiative DIABETIKER ALLIANZ (www.diabetiker-allianz.de) unter großem Engagement der DDF findet in den Medien großes Interesse. Wir freuen uns auf die Fortsetzung dieser Aktivitäten und den Schulterschluss mit weiteren SH-Verbänden wie Niere, Auge, Adipositas u.a. zum Gelingen der Nationalen Diabetes Strategie.

Positionen der Patientenvertretung Diabetiker Allianz (DA) zur Notwendigkeit einer Nationalen Diabetesstrategie in Deutschland

7,5 Millionen Menschen sind in Deutschland an Diabetes erkrankt, die Dunkelziffer liegt bei ca. 2 Millionen. Etwa 10 Prozent der jährlichen Gesamtausgaben im Gesundheitssystem entfallen auf Diabetes und Folgeerkrankungen. Und obwohl seit Jahrzehnten über eine Diabetesstrategie gesprochen wird, wurde sie nie auf den Weg gebracht. Zu Beginn der aktuellen Legislaturperiode hat es die Nationale Diabetesstrategie endlich in den Koalitionsvertrag geschafft.

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Jetzt handeln: Recht von Kindern mit Typ-1-­Diabetes auf uneingeschränkte Teilhabe an Bildung umsetzen!

Noch immer werden Kinder mit Typ-1-Diabetes an KiTas oder Schulen abgewiesen oder können nicht an mehrtägigen Schulausflügen teilnehmen. Auf dem #KidsKon2.0 formulierten Eltern ihre Forderungen auf Umsetzung des bestehenden Rechts von Kindern mit Dia­betes auf uneingeschränkte Teilhabe an Bildung. In einem offenen Brief an die Bundesministerin für Bildung und Forschung sowie an die Kultusministerkonferenz wurden die Forderungen auf den Weg gebracht, eine entsprechende Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags ist zusätzlich in Arbeit.

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