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Patientenvertreter der DA fordern Bereitstellung von Qualitätsmasken für alle Menschen mit chronischen Erkrankungen, Insbesondere Diabetes mellitus
– Einbeziehung der themenbezogenen Patientenvertreter bei Eilverfahren im Gemeinsamen Bundesausschuss G-BA

Dr. med. Sven Becker

Sind Zero-Lebensmittel gesund oder eher riskant für Diabetiker?

UMFRAGE zum PLAKAT (unten)
Stigmatisierung od. Orientierungshilfe?


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„Selbsthilfe interkulturell“ bei BAG SELBSTHILFE

Die BAG vermittelt auf einem neuen Bereich ihrer Webseite interkulturelle Strategien und Methoden um Anhänger unterschiedlicher Kulturen für die Selbsthilfe zu gewinnen.
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Sozialreferentenkurs DDF erfolgreich gestartet

Die DDF stärkt ihre Mitgliedsverbände durch Qualifizierung ehrenamtlicher Mitarbeiter zu Diabetes Guides und Sozialreferenten.
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DA fordert Bereitstellung von Qualitätsmasken

Patientenvertreter der DA fordern Bereitstellung von Qualitätsmasken für alle Menschen mit chronischen Erkrankungen, Insbesondere Diabetes mellitus - Einbeziehung der themenbezogenen Patientenvertreter bei Eilverfahren im Gemeinsamen Bundesausschuss G-BA
Dr. med. Sven Becker
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Süßstoffe – Die große Nullnummer

Sind Zero-Lebensmittel gesund oder eher riskant für Diabetiker?
Dr. med. Sven Becker
Dr. med. Sven Becker
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DA fordert Bewilligung von Videoschulungen

DA fordert GB-A Bewilligung von Videoschulungen für Menschen mit Diabetes mellitus.
KiKo für Kinder

KiKo für Kinder 2021

Die Seite zum mitmachen für alle Kinder mit KiKo, dem Waschbären.

Herzlich Willkommen!



Ausblick für 2021


Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen, liebe Leser,

Mit unserem Ausblick geben Geschäftsführer und Vorstand der DDF einen Einblick in die wichtigsten Handlungsfelder für das vor uns liegende Jahr.
Möge 2021 ein gutes Jahr für uns alle werden und positive Überraschungen bereithalten.

Ihr & Euer Vorstand, Deutsche Diabetes Föderation e.V


Was bringt die Zukunft?


Gute Ergebnisse erfordern eine gute Vor- und Zusammenarbeit. In diesem Sinne bedanke ich mich herzlich für die sehr kollegiale, gemeinschaftliche Arbeit mit Manfred Flore als Geschäfts­führer der DDF und mit Erich Koch als meine Vertretung.

Bisher wurde für jede Heraus­forderung eine Lösung gefunden. Wir ergänzen unser gemeinsames Wissen optimal. Das sorgt nicht nur für Freude bei der Arbeit, sondern zeichnet sich – hoffentlich auch sichtbar für andere – in einer soliden und zielführenden Verwendung der Finanzmittel ab.

Auch 2021 kümmern wir uns wieder um die Pauschal- und Projektförderanträge und setzen uns für den bestmöglichen Mitteleinsatz im Sinne der DDF ein. Damit mit wir auch künftig gemeinsam vieles bewirken.

Das Jahr 2020 hat auch uns vor Herausforderungen gestellt:
Wir mussten uns fragen, wie wir trotz Coronaregeln nah an unseren Mitgliedern bleiben, wie wir Versammlungen abhalten können oder was unsere Messeauftritte adäquat ersetzt. Deshalb haben wir kontinuierlich an digitalen Lösungen gearbeitet. Zum Beispiel konnten wir den #KidsKon zum ersten Mal in Form von Webinaren abhalten.

Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen uns, solche Angebote sind gefragt. 2020 haben wir die Grundlagen geschaffen, um künftig ein noch breiteres Portfolio zum Austausch anzubieten. Die digitalen Möglichkeiten bilden für uns die Basis, unsere Mitgliedsorganisationen besser zu vernetzen. Das wollen wir unter dem Schlagwort „Empowerment“ in diesem Jahr weiter vorantreiben.

Auch die Qualifizierung zum „Sozialreferent DDF“ wird weitgehend online durchgeführt.

Ein weiterer Punkt, auf den ich mich sehr freue, ist, dass wir 2021 unsere Diabetes-Guides, also die Experten, die Ihnen im persönlichen Kontakt zur Seite stehen, in die digitale Welt transportieren werden.

Es wird also für Diabetiker noch bequemer, zeit- und ortsunabhängig mit ihrem Guide Kontakt aufzunehmen. Ich wünsche Ihnen vor allem ein gesundes neues Jahr und viel Freude dabei, unsere neuen Angebote zu entdecken.

Corona hat uns gezwungen unsere Agenda neu zu bewerten. Vieles muss nun anders gehen und wir sind erstaunt: es geht.

Corona hat uns gezwungen Vorhaben, wie z. B. die Digitalisierung, früher anzugehen als irgendwann einmal geplant. Video-Konferenzen, Fortbildungen und Qualifizierungen, Kongresse digital: es geht.

Und selbst, wenn uns Corona nicht mehr einschränkt: wir werden das Andere, das Neue kaum zurückdrängen können.

Stellen wir uns deshalb den Veränderungen: Nutzen wir eingesparte Reise-, Sitzungs- und Veranstaltungskosten für effizientere, zielgruppenorientiertere und professionalisiertere Angebote.

Ich wünsche mir und uns, dass wir Chancen nutzen und die Selbsthilfe solidarisch stark machen.
Profitieren wir von Corona zum Vorteil der Betroffenen.

Bleiben Sie mit Abstand gesund und trotz Corona optimistisch!

Einen weiteren wichtigen Schritt die Selbsthilfe zu einen und unsere Kräfte zu bündeln, erhoffen wir uns von der Fusion mit dem DDB. Hierauf setzen wir große Hoffnungen. Es ist unsere große Herausforderung für 2021, dass diese Verschmelzung aus Sicht aller Beteiligten gut gelingt. Gern würden wir auch weitere Verbände in der DDF begrüßen, insbesondere die ohne eigenen Dachverband.

Kooperationsverträge mit diabetes.de, Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. und Bundesverband Niere e.V. sind weitere wichtige Vorhaben. Bei Messen oder Veranstaltungen können wir voneinander profitieren und die sprichwörtlichen Synergien auf beiden Seiten nutzen.

Zudem bewegt mich mit Herzblut die Aufgabe, das Konzept der Diabetes Guides auf eine bundesweite Basis zu stellen und fortzuschreiben. Hierzu sollen die eingesetzten  DDF Diabetes Guides in DBW, DHE, DTH, DB Berlin und DB Hamburg als „Blaupause“ den Nachweis erbringen, dass qualifizierte Patientenexperten durch zielgerichtetes Coaching den Lebensstil von Diabetikern ändern können,  die Gesundheitskompetenz verbessern helfen und einen wichtigen Beitrag zum Vermeiden von Folgeerkrankungen leisten.

Dieses Konzept soll der Diabetiker Allianz (DA) helfen, notwendige Ressourcen für die Gewinnung interessierter Betroffener sowie Mittel für Qualifizierung und Einsatz der Patienten-Coaches zu erhalten. Ziel ist der flächendeckende Einsatz der Guides in allen Bundesländern, deren Landesverbände sich der DA als ordentliches Mitglied angeschlossen haben, insbesondere auch in den bevölkerungsreichen Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Eine wichtige Säule bildet dabei die Digitalisierung, da das Coaching immer stärker auf Basis von online-Meetings beruht und der Austausch der Betroffenen über digitale Netzwerke in einer geschützten Diabetes Online Community erfolgt. Die Guides sollen Präsenz­veranstal­tungen in den bestehenden Selbsthilfe – Gruppen unterstützen und neue Selbsthilfe -Gruppen als hybride Formen entwickeln. Trotzdem müssen wir Wege finden, die Menschen zusammen zu bringen. Ein erfolgreiches Projekt entwickelt sich dazu mit „Diab2gether“ zwischen Thüringen und Baden-Württemberg. Es ist Zeit, dass weitere Landesverbände sich hier anschließen.

Für das vor uns liegende Jahr steht die intensivere Kontaktaufnahme mit anderen Selbsthilfe-Organisationen ganz oben auf meiner Agenda. Ziel ist der Abschluss von Kooperationsverträgen mit den Verbänden „Augen“, „Nieren“, „Adipositas“ und anderen diabetes-assoziierten Folgeerkrankungen. Inhalt soll unter anderem die gegenseitige Teilhabe an Veranstaltungen und der Austausch von Informationen sein. Zudem sind im Sommer Diabetiker -Tage für sehbehinderte und blinde DiabetikerInnen in der Planung.

Die Handlungsfelder und Qualifikation der Diabetes Guides DDF werde ich verstärkt in öffentlichen Einrichtungen vorstellen. Daneben arbeite ich mich in die Funktionsweise des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ein. Dort vertrete ich, neben weiteren DDF PatientenvertreterInnen, die Interessen der Diabetespatienten.

Letztes Jahr wurde der #KidsKon in Form interaktiver Webinare erstmalig im Internet durchgeführt, Projektleitung Jutta Bürger-Büsing (BdKJ). Mit der neuen, digitalen Form des #KidsKon stellten sich die Veranstalter DDF und BdKJ den Herausforderungen in der Corona-Zeit. In 2021 möchten wir uns wieder im persönlichen Kontakt mit den Kindern, Jugendlichen und deren Eltern in Frankfurt treffen, aber dann als Hybridversion mit zusätzlichen Webinaren.

Im September 2020 startete die Qualifizierung der Diabetes Guides Kinder und Jugend DDF, Projektleitung Heike Steck (DBW). Die Teilnehmerinnen kommen aus den unterschiedlichen Mitgliedsorganisationen der DDF.

Während die Qualifizierungsmaßnahme online stattfindet, sind Evaluation und Zertifizierung als Präsenzveranstaltung im Februar 2021 vorgesehen. Die dann zertifizierten Guides sollen auch beim Aufbau von Selbsthilfegruppe mitwirken. Telefonische oder Online-Sprechstunden sind ebenfalls geplant.



Vieles haben wir seit Gründung der DDF erlebt und erreicht:


Offene Briefe an Ministerien, Positionspapiere sowie Pressemitteilungen erzielten Aufmerksamkeit für die Belange der Diabetesbetroffen. Das ARD-Politmagazin „Report Mainz“ berichtete 2020 kritisch über die Tücken unseres Gesundheitssystems im Umgang mit dem Diabetischen Fußsyndrom und über die fehlende Nationale Diabetesstrategie. DDF-Vorstandsvorsitzender Dr. Klaus Warz und die DDB Bundesvorsitzende Sandra Schneller kamen in der Sendung als Co-Vorsitzende der Diabetiker-Allianz (DA) zu Wort.

Das anspruchsvolle Qualifizierungsprogramm zum „Diabetes Guide DDF“ absolvierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den DDF Mitgliedsorganisationen Anfang 2020. Aktuell startete das Qualifizierungsprogramm Diabetes Guides Kinder und Jugend DDF.

Diabetes Guides DDF

Die besonderen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes stellt der #KidsKon der DDF in den Fokus. Jeweils über 1000 zufriedene Teilnehmer zählten die letzten beiden erfolgreichen Kongresse (2018, 2019) in Frankfurt. Im Coronajahr 2020 konzipierten wir den #KidsKon als Web-Veranstaltung.

#KidsKon

Unter aktiver Beteiligung der DDF trat der Runde Tisch Diabetes 2017 zusammen. Aus dieser Kooperation entwickelte sich ein völlig neues Modell der Zusammenarbeit der vier großen Diabetes Selbsthilfe-Verbände, aus dem 2018 die Diabetiker Allianz (DA) hervorgegangen ist.

Seit den DDF-Gründungstagen schlossen sich weitere Diabetes-Selbsthilfe-Organisationen unter dem Dach des DDF Bundesverbandes an.

Partnerverbände Kurzportrait




Aktion: Nährwertangaben auf Speisekarten



Adipositas ist die Ursache zahlreicher Begleit- und Folgeerkrankungen, die oftmals erst nach Jahren auftreten. Bei rechtzeitiger Behandlung  lassen sich viele dieser Folgeerkrankungen verhindern oder lindern. Betroffene Patienten werden von Hausärzten oder anderen Fachärzten an entsprechende Selbsthilfegruppen verwiesen, zu sogenannten Patientenschulungsmaßnahmen oder anderen Kursen geschickt, die sich in der Hauptsache mit dem Thema Ernährung befassen.

Pressemeldung DBW: Diabetesversorgung in Zeiten der Corona Pandemie

Besonders hart sind Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus von der Corona Pandemie betroffen, da sie auf dauerhafte medizinische Versorgung angewiesen sind.

Zur Risikogruppe gehörend, nehmen viele Betroffene aus Angst vor Ansteckung die notwendigen Arzttermine nicht wahr. Wichtige Vorsorge- und Behandlungstermine werden aber nicht nur von Seiten der Patenten, sondern auch von Seiten der Kliniken und Praxen verschoben. Teilweise werden Arztpraxen und Diabetesabteilungen zugunsten der Versorgung von Corona-Patienten umfunktioniert. Dadurch zu spät identifizierte Notfallsituationen, wie schwere Unterzuckerungen, Ketoazidose (Diabetisches Koma), oder ein unbehandeltes diabetisches Fußsyndrom sowieein dauerhaft schlecht eingestellter Blutzucker können mit dramatischen Folgen für die Gesundheit einhergehen. Leider mussten Corona bedingt auch alle Treffen der Diabetiker-Selbsthilfegruppen und die Fachvorträge abgesagt werden. Die Diabetiker vermissen den damit verbundenen Erfahrungsaustausch sehr. Die Selbsthilfegruppenleiter ermuntern die Betroffenen, bei ihren behandelnden Ärzten telefonisch um Termine abseits der separat abgehaltenen Infektionssprechstunden zu bitten.

BAG Selbsthilfe Logo

Durch eine Covid-19-Ansteckung sind chronisch kranke oder behinderte Kinder besonders gefährdet, erforderliche Schul- oder Arztbesuche sind für betroffene Eltern besonders schwierig umzusetzen.